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Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 - 1847)
Felix Mendelssohn Bartholdy war der Enkel des berühmten Philosophen Salomon Mendelssohn. Er wuchs in einem gebildeten jüdischen Elternhaus auf, das seine Talente früh erkannte und förderte. Im Alter von neun Jahren trat er gemeinsam mit seiner ebenfalls hoch begabten Schwester Fanny erstmals auf. Noch als Jugendlicher unternahm er zahlreiche Konzertreisen nach Frankreich, Italien, England und Schottland. Mit 24 Jahren wurde Mendelssohn Musikdirektor in Düsseldorf, zwei Jahre später wählte man ihn zum Kapellmeister im Leipziger Gewandhaus. Zusammen mit Verlegern, Gelehrten und anderen Komponisten gründete er 1843 das Leipziger Konservatorium, wo er auch als Lehrer tätig war.   Felix Mendelssohn Bartholdy war ein ausserordentlich schöpferischer und vielseitiger Musiker. In seinem kurzen Leben tat er sich als Komponist, als Pianist, als Dirigent von Orchestern, Chören und Opern hervor, zudem ist es ihm zu verdanken, dass Bach und Händel in Deutschland wiederentdeckt wurden. Seine Kompositionen umfassen u.a. Sinfonien, Orchester- Ouvertüren, Oratorien, Chorwerke, zwei Klavierkonzerte, ein Violinkonzert, Kammermusik, Lieder, Orgel- und Klaviermusik. Das Thema Religion und der Streit darüber, wer den „richtigen“ Gott verehre, wie er im Oratorium Elias ausgefochten wird, lag für den christlich getauften Juden Mendelssohn, der in Deutschland des Öfteren mit Antisemitismus konfrontiert war, nahe. Schon sein erstes Oratorium Paulus, das er ebenfalls in Birmingham uraufführte, war ein überragender Erfolg und machte seinen Schöpfer definitiv zu einem der führenden Komponisten Europas.