ELIAS
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Das Werk
„Und der Prophet Elias brach hervor wie ein Feuer, und sein Wort brannte wie eine Fackel.“ Gleich vier Mal hintereinander wollte das Publikum im August 1846 hören, wie in Israel nach der Dürre endlich Regen fällt! Die Uraufführung von Felix Mendelssohns Oratorium Elias in Birmingham war ein durchschlagender Erfolg. Die Times widmete dem Ereignis eine begeisterte Besprechung und schilderte, wie frenetisch das Publikum den „grössten Komponisten unseres Zeitalters“ ehrte. Mitreissend ist der Elias auch heute noch. Chor, Orchester und Solisten ziehen alle Register, um die Höhen und Tiefen im Leben des Propheten darzustellen: Wie eine Fackel brennt Elias für seinen Gott und kämpft um die Bekehrung des Volkes Israel. Mit Jahwes Hilfe erweckt er ein totes Kind zum Leben, lässt Feuer und Regen vom Himmel fallen, erlebt Niederlagen und Verfolgung, und als er aufgeben will, erscheint ihm ein sanfter Gott im Säuseln des Windes. Nach vollendeter Mission fährt Elias zum Himmel, und das Oratorium schliesst mit einem Ausblick auf den Messias des neuen Testaments. Elias ist von einer fast erschreckenden Aktualität: Fanatisierte religiöse Kämpfer (auch Elias) morden für ihren Gott. Doch weisen die Begegnung mit dem ganz und gar unkriegerischen Gott und die Ankündigung des neuen Messias mit seiner Liebesbotschaft einen Weg aus Krieg und Gewalt. Der Elias war Mendelssohns letztes grosses Werk. Nach weiteren Aufführungen in England im Frühjahr 1847 brach der Komponist, erschüttert durch die Nachricht vom Tod seiner Schwester Fanny Hensel, zusammen und starb wenige Monate später im Alter von nur 38 Jahren.